TKG §107 (Telekommunikationsgesetz)

Im Jahr 2006 wurde das österreichische Telekommunikationsgesetz (TKG §107) verschärft. Im Wesentlichen unterscheidet das Gesetz nicht mehr zwischen Verbrauchern (im Sinne des Konsumentenschutzgesetzes) und Unternehmen.

Auch E-Mails an Firmen sind nur nach Zustimmung (Opt-In) oder in bestimmten Fällen erlaubt.

Die TKG-Regeln im Detail

E-Mail-Kampagnen (mehr als 50 Mails oder zum Zwecke der Direktwerbung) dürfen in Zukunft nur noch an Empfänger gesandt werden,

  • deren aktive vorherige Zustimmung (Opt-In) man hat oder
  • ohne Zustimmung, wenn
    • der Absender die Kontaktinformation für die Nachricht im Zusammenhang mit dem Verkauf oder einer Dienstleistung an seine Kunden erhalten hat und
    • diese Nachricht zur Direktwerbung für eigene ähnliche Produkte oder Dienstleistungen erfolgt und
    • der Empfänger klar und deutlich die Möglichkeit erhalten hat, eine solche Nutzung der elektronischen Kontaktinformation bei deren Erhebung und zusätzlich bei jeder Übertragung kostenfrei und problemlos abzulehnen und
    • der Empfänger die Zusendung nicht von vornherein, insbesondere nicht durch Eintragung in die in § 7 Abs. 2 E-Commerce-Gesetz genannte Liste (sog. „Robinsonliste„), abgelehnt hat.

Erfüllt Ihr E-Mail-Marketing alle diese Punkte?

Der Strafrahmen bei Verstößen gegen das Telekommunikationsgesetz beträgt € 36.000,-.

Wenn Sie rechtssicheres und erfolgreiches E-Mail-Marketing machen möchten beraten wir Sie gerne. Kontaktieren Sie uns.