Neue Plätze für Online-Werbung

Wenn es um Online-Werbung geht, denken viele zuerst an die klassischen Banner, das Schalten von AdWords-Anzeigen oder an Facebook-Ads. Mit den bekannten Nachteilen: Die Klickraten auf Banner sinken laufend, die Werbung mit Google oder Facebook wird immer teurer. Gibt es dazu echte Alternativen?

In letzter Zeit hat sich am Markt einiges getan. Besonders im Bereich der Sozialen Netzwerke sprangen einige auf den Werbezug auf. Diese Entwicklungen haben wir hier zusammengefasst:

Google

Google AdWords hat sich in den letzten Jahren zu einem umfassenden und komplexen Werbesystem entwickelt. Neben den klassischen Textanzeigen gibt es eine Reihe von weiteren Werbeformen, die über das AdWords-Konto ausgeliefert werden können (Bannerwerbung, Video-Anzeigen, Anzeigen in mobilen Apps, Produkt-Anzeigen mit Bildern, Remarketing-Kampagnen, u.v.m.). Die Anzeigen können mit einer ständig wachsenden Anzahl von sog. Anzeigenerweiterungen ergänzt werden, um sie auffälliger zu gestalten und den Erfolg der Kampagne zu erhöhen. Nutzen Sie die unzähligen Möglichkeiten von AdWords optimal aus? Wir beraten Sie gerne.

Facebook

Auch bei Facebook tut sich laufend etwas. Letzte Änderung war die Einführung von “Dynamic Products Ads” für Online Shops. Mittels sog. “Custom Audiences” können bestehende Kunden, Interessenten, oder Webseitenbesucher auf Facebook mit Werbung angesprochen werden. Facebook-Werbung wird bisher aber nur innerhalb von Facebook geschalten. Mit der Ankündigung von Facebook Atlas im September 2014 ändert sich das. Mit Atlas will Facebook Werbekunden eine Funktion bieten, die kein Konkurrent hat: Facebook-Nutzern kann gezielt Werbung gemäß ihren persönlichen Vorlieben geliefert werden, auch wenn sie sich gar nicht auf dem Social Network aufhalten.

Twitter

Seit Februar 2015 ist Twitter-Werbung auch in der DACH-Region für deutschsprachige Kampagnen verfügbar. Es gibt das „Quick-promote“-Tool, das dabei hilft, erfolgreiche Tweets nachträglich zu bewerben. Abhängig von den individuellen Marketing-Zielen wählt Twitter die am besten passende Werbeformat automatisch aus. Unter fünf Zielen kann man gleich zu Beginn einer Anzeigenschaltung wählen: Follower, Webseitenklicks oder Conversions, Tweet-Interaktionen, App-Installationen oder -Interaktionen und Leads auf Twitter. Anschließend brauchen Sie nur noch den Tweet verfassen und die entsprechende Zielgruppe zu wählen. Unsere ersten Tests verliefen sehr zufriedenstellend (Interaktionsrate 1,54%, Kosten pro Engagement € 0,19).

XING

Seit September 2014 gibt es beim Business Network  XING die Möglichkeit, innerhalb der Plattform Werbung zu schalten. Die Anmeldung erfolgt über www.xing.com/xas/. Die Anzeigen bestehen aus einer Text-Bild-Kombination. Sie werden im Newsstream unter “Neuigkeiten”, in der rechten Spalte und in der XING-App angezeigt. Die Auswahl der Zielgruppe erfolgt nach soziodemografischen Kriterien (Region, Alter, Geschlecht, Karrierestufe, Branche). Für unseren Testkampagnen war nicht ausreichend, die Streuverluste sind zu hoch. Hier sollte XING nachbessern und z.B. ein Targeting nach ich suche/ich biete oder nach Gruppenzugehörigkeit realisieren. Abgerechnet wird die Werbung entweder nach Klick oder nach Einblendungen. Die Mindestpreise (z.B. CPC € 2,-) sind zu hoch.

LinkedIn

Schon wesentlich länger gibt es beim amerikanischen Konkurrenten LinkedIn die Möglichkeit, unkompliziert und schnell einen Werbeanzeige zu schalten. Das Selbstbuchungstool erreichen Sie im Konto unter dem Menüpunkt “Business Services -> Werben” oder über www.linkedin.com/ads/. Die Schaltung der Anzeigen erfolgt im Prinzip genau wie bei XING. Ein Vorteil bei LinkedIn sind die wesentlich besseren Selektionsmöglichkeiten für die Zielgruppe.

Pinterest

Promoted Pins dürften besonders für E-Commerce Unternehmen mit aussagekräftigen Produktbildern interessant sein. Leider erscheint derzeit auf ads.pinterest.com nur ein Button mit der Beschriftung “Join the waitlist”. Dann werden wir es eben später mal ausprobieren.

Instagram

Die im Jahr 2012 von Facebook übernommene Fotoplattform testet derzeit noch mit einigen ausgewählten Kunden. Infos über die kommenden Anzeigenformate gibt es hier.

Amazon

Amazon bieten mit den Product Ads eine interessante Werbemöglichkeit für alle Händler, die nicht direkt über Amazon verkaufen, aber trotzdem von den hohen Besucherzahlen profitieren möchten. Der Nutzer sucht nach einem Produkt auf Amazon und bekommt Anzeigen in verschiedenen Formaten zu sehen. Wenn der Nutzer dann auf die Anzeige klickt, wird er direkt zum beworbenen Shop geleitet. Die Abrechnung erfolgt pro Klick. Hier geht es zur Anmeldung.

Bannerwerbung

Klassisches Abrechnungsmodell bei Werbebanner ist der TKP (Tausend-Kontakt-Preis). Aber auch in diesem Bereich setzen sich immer mehr erfolgsabhängige Bezahlmodelle durch. Mit einer Bezahlung pro Klick (CPC) oder pro Bestellung (CPO) wird diese Werbeform auch für kleine und mittlere Unternehmen interessant.

 

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Interessiert an erfolgreicher Online-Werbung, aber verunsichert durch die vielen Möglichkeiten? Wir beraten Sie gerne.

 

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